01.04.2025 - Bobi muss noch einmal zur Ruchti AG nach Steffisburg. Die letzte Dichtigkeitsprüfung, vor 100'000 Kilometer, steht an. Gleichzeitig müssen noch ein paar andere Dinge erledigt werden. Noch vor 15:00 Uhr machen wir uns auf den langen Weg von der Halle nach Steffisburg und dies natürlich im Konvoi. Für den verkehrstechnisch besten Weg benötigen wir doch einiges an Zeit. Kurz nach 17:00 Uhr kommen wir an unserem Zielort an.
Die Parkplätze sind rar aber das war klar, denn alle sind wieder einmal total überrascht, dass wir heute, wie vereinbart, unseren Bobi bringen. Rasch wird besprochen, was alles gemacht werden soll und was bitte unterlassen werden soll. Wichtig sind uns folgende Arbeiten:
- Dichtigkeitsprüfung
- Zierblende an der Kühlerhaube wieder fixieren
- Silikonfuge oben beifahrerseits kontrollieren, ausbessern
- Einstiegsstufe neu richten, da das Spaltmass nicht stimmt
- Toilettenspülung reparieren / Panel ersetzen
- Subwoofer wieder mit Fernseher (vorne) verbinden
- NiBi-Emblem auf Rückfahrkamera ersetzen
Was auf keinen Fall gemacht werden soll, aber ein bisschen für Unmut sorgt, sind folgende Arbeiten:
- keine Updates auf irgendwelchen Systemen, da wir Passwort nicht freigeben und dies selber erledigen
- Gasprüfung, da wir dies bereits mit Thomann Nutzfahrzeuge vereinbart haben
Eigentlich sollte Bobi bereits am Mittwochabend wieder abholbereit sein aber das schaffen wir zeitlich nicht. Wir vereinbaren, dass wir ihn am Donnerstag, irgendwann am Nachmittag, wieder abholen. Bis dahin hoffen wir, nichts zu hören, denn dann ist alles in Ordnung und es wird brav gearbeitet.
02.04.2025 - Das Warten ist ja bekanntlich nicht unsere Stärke. So lange aber alles ruhig bleibt, gibt es auch keine Hiobsbotschaften. So nimmt der Mittwoch seinen gewohnten Verlauf. Am Abend, gerade als Mami nachfragt, ob mit Bobi alles in Ordnung ist, kommt der erlösende Anruf von der Firma Ruchti AG. Sandro teilt uns mit, dass alles bestens geklappt hat und wir unser geliebtes WoMo wieder abholen könnten. Wir freuen uns schon sehr auf morgen, wenn Bobi wieder nach Hause darf.
03.04.2025 - In Elektro-Geschwindigkeit machen wir uns früh, mit unserem Skoda Enyaq, auf den Weg nach Steffisburg. Unser WoMo wartet auf uns und einen Bobi lässt man nicht länger warten, als es unbedingt nötig ist. Um 14:30 Uhr stehen wir in Steffisburg.
Bobi müssen wir nicht suchen. Mit dem Fjellzug auf dem Heck, wird Bobi von uns gefunden. Natürlich schauen wir uns gleich an, was aussen alles gemacht wurde. Die Chromblende an der Motorhaube ist wieder sauber verklebt. Das Emblem auf der Rückfahrkamera wurde erneuert. Die Silikonfuge beim Rückspiegel, auf der Beifahrerseite, sieht wieder hübscher aus. Der Treppentritt schliesst nun bündig mit der Aussenhülle vom WoMo.
Kurze Zeit nachdem wir uns alles angeschaut haben, kommt Sandro Rosset, der Werkstattchef von Ruchti, zu uns. Wir haben uns länger nicht gesehen und plaudern ein wenig. Er erklärt uns, dass sich ein Stecker am Subwoofer gelöst hatte, dieser nun aber fixiert ist. Das Panel der Toilette wurde ersetzt, auch wenn dies nicht das Hauptproblem der fehlerhaften Spülfunktion war. Ein Relais bzw.
Ventil musste ersetzt werden. Die Dichtigkeitsprüfung hat Bobi mit Bravour bestanden und auch beim Aufbauservice war alles in Ordnung. Uns wird gesagt, dass wir ein sehr ordentliches WoMo hätten.
Erneut wird uns erzählt, in welch erbärmlichen Zustand unser erstes WoMo - Jelly - heute aussehen soll. Ein ungepflegtes defektes Fahrzeug, das so nie wieder bei Ruchti in den Handel käme. Dafür bekommen wir die Möglichkeit, uns den neuen Arto auf Mercedes-Basis anzuschauen. Es hat einiges, was uns sehr gut gefällt aber
anscheinend auch Extras, welche extreme Stromfresser seien. So zum Beispiel die Glasscheibe zum Schlafbereich, welche "verdunkelt" werden kann oder auch die Induktions-Herdplatte. Die Dusche und aussen die ausziehbaren Ordnungssysteme statt Schubladenboxen, welche wir haben, sind wohl die Dinge, welche uns am besten gefallen würden. Auch die Aussenschlösser wurden verbessert. Für uns gibt es aber nach wie vor nur einen Arto und dies ist unser Bobi. Morgen wird er die 100'000 Kilometer knacken und dann hoffen wir auf weitere erfolgreiche 100'000 Kilometer und noch viel viel mehr...