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Mit schwarz-glänzender Bobi-Schnauze auf ins WoMo-Wochenende...


Von der Werkstatt in Gossau machen wir uns auf ins langersehnte WoMo-Wochenende. Bevor wir aber Richtung Deutschland können, müssen wir noch rasch in der WoMo-Halle in Volketswil vorbeischauen. Schliesslich müssen wir unseren Octavia dort parkieren und noch ein paar Dinge wieder im WoMo einräumen.  Um ca. 17:00 Uhr sind wir dann soweit, dass wir uns auf den Weg nach Deutschland machen können.

 

Als Erstes geht es wieder zum Einkaufen. Wir konnten noch nichts besorgen und brauchen ein paar Lebensmittel für das Wochenende. Das Wetter scheint uns gnädig zu sein. Wir bekommen nur noch einzelne Regentropfen ab. Wir fahren vorbei an Blumberg, sehen aber schon von Weitem, dass es viele Camper auf dem Stellplatz hat. Das eigentliche Ziel heisst Geisingen. Wir würden gerne wieder einmal ein paar Tage dort verbringen. Bei unserer Ankunft dort bewahrheiten sich allerdings unsere Befürchtungen. Der Stellplatz ist extrem voll von allen möglichen Nationalitäten. Wir könnten uns zwar noch irgendwo dazwischen stellen aber nach Kuschelcampen ist uns heute überhaupt nicht zumute. Von einer anstrengenden Woche schon 


ziemlich müde, wollen wir auch nicht mehr lange auf die Suche nach einem Stellplatz gehen. Die logische Folgerung ist, dass wir noch einmal nach Dietingen fahren, auch wenn es langsam schon langweilig für unsere Blogleser wird.

 

"Unser" Platz Nr. 1 ist schon besetzt, als wir um 19:35 Uhr in Dietingen ankommen. Auch stehen schon wieder viele Wohnwagen auf dem Stellplatz. Wir stellen uns etwas abseits, auf den Platz Nr. 12 und lassen den Abend ruhig ausklingen. Daniel zaubert uns einen leckeren Chef-Burger auf den Teller und 1-2 Folgen ab einer DVD kann auch nicht schaden. 




Schön ruhig und erholsam war die Nacht in Dietingen. Wir haben lange geschlafen und da die Bäckerei noch Betriebsferien hat, gibt es Frühstück mit mitgebrachtem Scheibenbrot, das auch ziemlich lecker ist. So einen gemütlichen Start in den Samstag ist genau das Richtige.

 

Gerade, als wir uns mit den Jungs auf den Weg machen wollen, sehen wir, dass Platz Nr. 1 frei geworden ist. Kurzerhand parkiert uns Daniel mit Bobi auf unseren Lieblingsplatz um. Von hier aus ist es einfach schöner, wenn man mit Wilson & Olly raus will. Unsere Jungs sind nicht die Einfachsten und immer an allen WoMo's und Hunden vorbei


zu müssen, ist weder für uns noch die andern lustig. Zudem kommt hier die neu lackierte Front von Bobi viel schöner zur Geltung. Endlich können wir die Lackierung richtig begutachten und sind wirklich froh, dass wir uns zu diesem Schritt entschieden haben. Farbe statt Folie sieht richtig gut aus und macht auf jeden Fall Sinn. 

 

Wir geniessen den Samstag, bei schönem Wetter, in vollen Zügen. Viel Hundezeit, gutes Essen vom Grill, Sonne tanken und viel Ruhe finden. Den einen oder anderen Spaziergang darf natürlich nicht fehlen. Das WoMo-Leben kann so schön sein. Grössere WoMo's, kleine WoMo's, Van's und Kastenwagen - was immer wir uns anschauen zeigt, dass unser Bobi einfach perfekt für uns ist. Er ist so gross, dass wir richtig gut darin leben können aber gerade noch genug klein, um noch überall stehen und komfortabel reisen zu können. Jetzt, wo wieder alles auf Vordermann gebracht ist, können wir uns wieder richtig über unser Zuhause auf 6 Rädern freuen. Wie lange dauert es nochmal bis zum nächsten Urlaub?...



Endlich im WoMo, bei angenehmen Temperaturen, ausschlafen. Ein Sonntag, der eigentlich nicht schöner sein könnte, gäbe es da nicht Wohnwagenfahrer, die ihre Kleinkinder um 07:15 Uhr, direkt hinter unserem Schlafzimmer schreien lassen würden. Wäre Daniela nicht selbst von dem anhaltenden Gebrüll wach geworden, hätten sie Wilson & Olly mit ihrem WoMo-beschützenden Geknurre geweckt. Und was macht man, wenn man eh schon einmal wach ist? Man steht eben auf, geniesst die grosse Dusche im Bobi und setzt sich anschliessend an einen reich gedeckten Frühstückstisch. 

 

Um endgültig in den Sonntag zu starten, unternehmen wir einen Spaziergang zu den Wildschweinen. Leider will sich die Rotte heute nicht von ihrer Schokoladenseite präsentieren. Die borstigen Wilden haben sich irgendwo im Unterholz versteckt und geniessen wohl noch die Ruhe, bevor die Sonntagswanderer zu Besuch kommen. Deshalb kehren auch wir dem Wildgehege wieder den Rücken und marschieren zurück zum WoMo. Wir haben noch einiges vor. Deshalb reissen wir schon bald, in Dietingen, die Zelte ab und rollen erst einmal nur ein paar Meter weiter zur Sanistation, wo wir unsere Tanks


gründlich leeren, reinigen und Frischwasser bunkern. Danach geht es über Land weiter. Unterwegs besorgen wir günstiges AdBlue und Diesel. Die freundliche Art des gutgelaunten Tankwarts, der ein paar Spässchen mit uns macht und uns eine gute Heimfahrt wünscht, ist richtig erfrischend.

 

Nachdem wir über die Grenze sind, fahren wir Richtung Autowasch- anlage Rheineck - oder eben Thal, wie wir uns kürzlich belehren lassen mussten. Rhein, Unter- und Bodensee sehen gar nicht so schlimm aus, wie wir in den letzten Tagen gehört haben. Überall gibt


es, unserer Ansicht nach, unerwartet viel Wasser. Die kurzen Regengüsse am Freitag haben der Natur wohl besser getan, als gedacht. Ein Grund mehr, dass unser Bobi auch eine gründliche Dusche verdient hat. Nach den Reparaturen hat er eine gründliche Pflege nötig. Wir schrubben ihn auf Hochglanz und bringen ihn dann auf direktem Weg zurück zur Halle. In Volketswil angekommen, werden die Fenster innen und aussen gereinigt, damit auch noch die letzten Wasserstreifen weg sind. So können wir unseren Bobi gut und gerne stehen lassen und freuen uns schon jetzt auf die nächste Tour - und wenn es nur eine Wochenend-Tour ist.